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Die Idee zu dem Spielfilm "Daniela" entstand in dem übergreifenden Arbeitskreis "Jugend und Gewalt in Glinde", in dem die Einrichtungen der Stadt Glinde und des Kreises Stormarn (Schleswig Holstein) vertreten sind, die mit Jugendlichen arbeiten. Der Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Maßnahmen und Projekte zur Gewaltprävention unter Jugendlichen zu entwickeln und durchzuführen. Für die Verwirklichung des vorliegenden Filmprojektes sind Gelder aus Stadt-, Kreis- und Landesmitteln zur Verfügung gestellt worden. Eine der Voraussetzungen ist, Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichen Schularten zusammen vor die Kamera zu bringen. Aus allen Schularten des Schulzentrums Glinde (Haupt- und Realschule sowie Gymnasium) haben so über dreißig Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren vor und hinter der Kamera an diesem Film mitgewirkt und die Idee und das Drehbuch von Wilfried Brüning unter seiner Leitung weiterentwickelt. Der mit Mitteln des Ministeriums für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein geförderte und von der Stadtjugendpflege Glinde, der Kreisjugendpflege Stormarn und Schnittpunkt e.V. präsentierte Film ist eine Action, Stunts und Video Produktion. Ausgangspunkt für den ca. einstündigen Film ist der im Juni 1999 gedrehte Kurzfilm "Abgezockt", der sich ebenfalls mit der Thematik "Gewalt" auseinander setzt. Der vorliegende Film soll dazu ermuntern, über die Ursache und Ausübung von Gewalt sowie deren Auswirkungen zu diskutieren und Strategien für Verhaltensänderungen gegenüber potentiellen Gewalttätern zu entwickeln. Besonderes Ziel ist dabei, die sogenannte "schweigende Mehrheit" zum Handeln zu ermutigen. Am Anfang des Projektes stand ein umfangreiches "Casting", in dem die Schüler und Schülerinnen sich für die von ihnen gewünschte Rolle bewerben konnten. Mit viel Engagement durchliefen alle dieses Stadium, wobei es für die einzelnen Schüler und Schülerinnen nicht immer leicht war zu akzeptieren, dass sie nicht unbedingt die Rolle bekamen, die sie sich erträumt hatten. Sie akzeptierten aber die Entscheidung des Regisseurs Wilfried Brüning und wuchsen schnell zu einem Team zusammen, das an zehn Drehtagen im Februar 2000 alle positiven wie negativen Erfahrungen gemeinsam machte. Die Filmarbeit steht auch unter dem Motto "Action, Stunts und Video". Deshalb sollen die Gewaltszenen im Film möglichst realistisch wirken. Während des Drehens dieser Szenen ist aber nie echte Gewalt ausgeübt worden. Handlung. Am Beispiel einer neuen Schülerin in der Klasse, Daniela, wird gezeigt, wie ein Mensch von anderen in eine Spirale der Ohnmacht und Angst getrieben werden kann. Daniela findet für ihre Probleme keinen Ansprechpartner, ihre Hilferufe werden weder im Freundeskreis noch bei den Erwachsenen verstanden. Sie wird immer verzweifelter, fühlt sich allein gelassen und zieht sich deshalb vollständig zurück. So wird sie am Ende selbst zum Opfer. Durch starke Überzeichnung der Rollen und der Handlung wird verdeutlicht, dass eine einzelne Person von außen - Daniela - keine Chance hat, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, wenn die Mehrheit aus Angst die Augen vor Gewalt verschließt und Unterstützung verweigert. So zeigt der Film "Daniela" auch den Aspekt, dass eine Gruppe von gewaltbereiten Jugendlichen nur so stark sein kann, wie andere es zulassen. Das komplette Manual zum Film "Daniela" kann steht hier zum Download bereit.
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